В любом случае, можно было говорить на похожем языке (быть "дойч"), но не принадлежать одному "фольк" и даже воевать друг с другом. А можно не быть "дойч" (говорить по славянски, например), но временно входить в один "фольк" с союзными германоязычными воинами.
Слово «немцы» появилось задолго до того, как возникло государство Германия. Оно пришло из праславянского языка, поэтому его можно встретить в болгарском, сербо-хорватском, старом и современном чешском языках. Наши предки сами себе дали название «словене», оно родственно со «слово» и происходит от древнего глагола «слути», что одновременно значило и «слышать» и «говорить». … Иначе говоря, словене - это люди, которые произносят то, что можно понять, и друг друга понимают. Но западнее, за рекой Одером, жили тевтонские племена, предки современных немцев. С ними у словен было постоянное общение: и торговый обмен, и конфликты. Тевтоны говорили на своём языке, понять их было невозможно, поэтому их приравнивали к немым. Так возникло праславянское слово, продолжением которого является древнерусское слово «нhмьць» - человек, говорящий неясно, непонятно. Оно употреблялось по отношению к народам, населяющим западные (католические) страны, но специально закрепилось за многочисленными германоязычными племенами. Впоследствии им стали называть жителей самой крупной страны Западной Европы.
.
Der Begriff deutsch leitet sich vom althochdeutschen diutisc (westfränkischen *Þeodisk) ab, was ursprünglich „zum Volk gehörig“ bedeutete (germanisch Þeudā, althochdeutsch diot[a], Volk). Mit diesem Wort wurde vor allem die Volkssprache aller Sprecher eines germanischen Idioms in Abgrenzung zum Welschen der romanischenNachbarvölker, dem Französischen oder Italienischen und auch in Gegensatz zum Latein der christlichen Priester im eigenen Gebiet der germanischen Völker bezeichnet.
…
Während die einzelnen Sprachen und Dialekte der germanischen Völker eigene Namen trugen – „Fränkisch“, „Gotisch“ usw. –, setzte sich das althochdeutsche Wort diutisc als Gesamtbegriff für die Dialekte des kontinentalwestgermanischen Dialektkontinuum durch,[2] weil man einen gemeinsamen Kontrast zu anderen Sprachen sah. Diese anderen waren die romanischen Sprachen in den Ländern, in die man durch die Völkerwanderung gekommen war, bzw. im romanisch gebliebenen „Frankreich“ sowie das Latein der Kleriker. Die Sprache des eigenen Volkes (theut) bzw. der Völkergruppe, innerhalb derer man sich verständigen konnte, war demnach die theudische Sprache, die deutsche Sprache.
Zum ersten Mal erwähnt wurde die deutsche Sprache als Volks-Sprache in einem Brief des päpstlichen NuntiusGregor von Ostia an Papst Hadrian I. über eine Synode, die 786 in England stattgefunden hatte. Wigbod, ein Kaplan Karls des Großen teilte, ebenfalls 786, dem Papst mit, dass in einer Synode unter König Offa von Mercien die Konzilsbeschlüsse tam latine quam theodisce („auf Latein wie auch in der Volkssprache“) mitgeteilt wurden, „damit alle es verstehen könnten“ (quo omnes intellegere potuissent).[3][4] In seiner (althoch-)deutschen Form diutsch bzw. tiutsch lässt es sich zuerst in den Schriften Notkers des Deutschen belegen. Eine weitere frühe Fundstelle ist das Annolied, vermutlich aus der Feder eines Siegburger Mönchs aus dem 11. Jahrhundert, wo von Diutischemi lande, Diutsche lant, Diutischimo lante (deutschem Lande) sowie Diutischin sprecchin (Deutsch sprechen) und Diutschi man(Deutschen, erstmals als Sammelbegriff für die Stämme der Sachsen, Franken und Baiern) die Rede ist.
…
Seit dem 11. Jahrhundert verwendete man den Begriff des Regnum Teutonicum für den größten, den deutschsprachigen Reichsteil des Heiligen Römischen Reiches. Die Funktion der Zusammenfassung wird in der Dichtung des Mittelalters deutlich, aber auch in der Berliner Handschrift des Sachsenspiegels von 1369, in der es heißt: „Iewelk düdesch lant hevet sinen palenzgreven: sassen, beieren, vranken unde svaven“ („Jegliches deutschsprachige (bzw. deutsche) Land hat seinen Pfalzgrafen: Sachsen, Baiern, Franken und Schwaben“).[5
.
Der Ausdruck Volk (über mittelhochdeutsch volc aus althochdeutsch folc, dies aus urgermanisch fulka „die Kriegsschar“) ist erstmals im 8. Jahrhundert belegt und bedeutet „viele“.[8] Zu Grunde liegt dieselbe indogermanische Wortwurzel, von der auch die Wörter „voll“ und „viele“ abgeleitet werden können; auf die ursprüngliche Bedeutung „Kriegsschar“, „Kriegerhaufen“ weist auch die slawische Wortwurzel pulk- hin, die allgemein als frühe Entlehnung aus dem Germanischen gilt, und später ins Deutsche mit spezieller Bedeutung als Pulk zurückentlehnt worden ist.